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Steckbrief

Titel des Studiengangs: Digital Technologies

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.) als gemeinsamer Abschluss der TU Clausthal und Ostfalia

Bewerbungsstart: 15. Mai
Bewerbungsschluss: 15. Juli (Corona-bedingt bis 20.August verlängert)

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Zukunft der Absolvent*innen

Nach dem Bachelorstudium steht Ihnen der Weg im weiterführenden Masterprogramm mit anschließender Promotion offen.

Umfangreiche Kontakte zu Partnerunternehmen der Hochschulen innerhalb der Studienprojekte bieten beste Voraussetzungen für einen Berufseinstieg in der freien Wirtschaft.

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Bewerbung und Zulassung

Der Bachelor Digital Technologies ist ein gemeinsamer Studiengang der TU Clausthal und der Ostfalia.

Die Bewerbung auf einen der Studienplätze erfolgt direkt über das Bewerbungsportal der Ostfalia Hochschule.

Ergebnisse eines ungewöhnlich digitalen Semesters

Bundesweiter Digitaltag und die „Digital Technologies“ Studierenden mittendrin

Normalerweise fängt das Sommersemester 2020 für die Studierenden an der TU Clausthal und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ganz anders an: Morgens mit dem Fahrrad zur Uni fahren, um dann im Hörsaal zu sitzen oder in der Bibliothek zu lernen. Anschließend ins Laborpraktikum und abends dann zusammen mit Freunden essen gehen oder auf einer Party feiern. Doch dieses Jahr ist auf Grund der Corona-Pandemie alles anders.

Innerhalb von wenigen Monaten hat sich der Alltag für viele Studierende verändert. Nicht nur das Studium wird anders organisiert, sondern auch der soziale Kontakt untereinander muss über alternative Wege funktionieren. Das erste digitale Sommersemester startete mit Online-Vorlesungen, Online-Stammtischen und Videokonferenzen. Auch die Prüfungen und Projekte finden nicht wie gewohnt statt.

Wie können interdisziplinäre Projekte da noch umgesetzt werden?

Jeder der schon mal in „verteilten“ und räumlich entfernten Projekten gearbeitet hat, weiß welcher hohe Abstimmungsaufwand und welche kommunikativen Missverständnisse auf Distanz zu bewältigen sind. Gerade wenn dann auch noch verschiedene Fachbereiche und Erfahrungshorizonte auf einander treffen, da geht schon einmal etwas schief. Umso herausragender ist die Leistung der Studierenden des ersten Jahrgangs des neuen hochschulübergreifenden Bachelor-Studiengangs „Digital Technologies“, die bereits zu Beginn ihres Semesters als Teams der anwendungsnahen Digitalisierungsprojekte sich ohne persönlichen Kontakt zusammenfinden und gleichzeitig auch noch verschiedene Bausteine ihrer Technologien erarbeiten mussten.

Dank der Methoden des agilen Arbeitens, täglicher Videokonferenzen, einer intensiven Betreuung durch das wissenschaftliche Personal und verschiedener digitaler Simulations-Tools ist dies sehr gut gelungen. Die hier erlernten Kompetenzen kann man nur als „fortschrittlich und zukunftsweisend“ benennen. „Dies bestätigt die praxisorientierte Zielrichtung des Studiengangs, welche durch die schnelle Umstellung auf digitale Lehrformate an den Hochschulen, erheblich beflügelt wurde.“, so der Vizepräsident der Ostfalia, Prof. Dr.-Ing. Gert Bikker.

„Die Ergebnisse der Studierenden Teams können sich wirklich sehen lassen.“, schwärmt Prof. Dr. Andreas Rausch, Vorstandsvorsitzender des neuen Center for Digital Technologies. „Hier wurde nicht nur fachlich sondern auch auf zwischenmenschlicher Ebene voll abgeliefert!“

Was haben Bergbau, Recycling, Mobilität und Produktion mit Informatik zu tun?

Zu Beginn des Semesters konnten die Studierenden aus vier Projektangeboten auswählen, die jeweils von einem Anwendungsgebiet des Studiengangs vertreten wurden. Dabei haben sich zwei Themen durchgesetzt, so arbeitete ein Studierenden-Team an einem digitalen Grubenlüfter für untertägige Anlagen. Damit soll die Bewetterung (bergmännisch für Lüftung) digital – und energieeffizient – gesteuert und bei Störungen ortsunabhängig kontrolliert werden. Das zweite Team beschäftigte sich mit autonomem Fahren im ÖPNV im Projekt „Car2X-Kommunikation“. Mithilfe einer künstlichen Intelligenz zur Bildverarbeitung soll das Fahrgastaufkommen an Bushaltestellen erfasst und als Information an Busse weitergeleitet werden, z. B. für eine bedarfsorientiertere Routenplanung. Als ein weiterer Akteur wird eine Betriebsleitstelle in das ÖPNV-System eingebunden, mit dem Ziel, Daten von einzelnen Omnibusfahrzeugen auswerten zu können.

Passend zum digitalen Digitaltag werden die Ergebnisse ganz remote zur dritten SPRINT Review-Party vorgestellt und somit die Möglichkeiten der Digitalisierung an der Schnittstelle zwischen Informatik und Anwendung für jedermann offen aufgezeigt. „Wir sind gespannt, welche Ideen, Innovationen und Neuheiten dann im nächsten Semester auf uns warten.“, freut sich Diana Hoffmeister, Geschäftsführerin des DIGIT. „Denn dann kommen die neuen Erstsemester und zwei weitere Anwendungsgebiete dazu, wodurch die Teams semesterübergreifend und die Projekte noch vielfältiger werden.“

Weitere Informationen zum Studiengang finden interessierte Schülerinnen und Schüler unter www.digitecstudieren.de. Die Bewerbung auf einen der zulassungsfreien Studienplätze erfolgt noch bis 20. August direkt über das Bewerbungsportal der Ostfalia Hochschule.

Digital Technologies

Das Studium

Digital Technologies ist ein hochschulübergreifender Studiengang zwischen der Technischen Universität (TU) Clausthal und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Hier erwarten Sie ein hoher Anwendungsbezug sowie beste berufliche Aussichten in der freien Wirtschaft und im Forschungsbereich.

Dieser fachübergreifende Studiengang umfasst die Fächer der Informatik, ein auswählbares Anwendungsgebiet sowie verschiedene Projekte der Digitalisierung zu gleichen Teilen. Alle Studierenden starten mit einem allgemeinen Basissemester, welches die Grundlagen der Informatik und der Programmierung beinhaltet. Dazu kommen überfachliche Grundlagen des wissenschaftlichen und projektbasierten Arbeitens sowie ein Überblick über die Anwendungsgebiete.

Ab dem zweiten Semester des Studiums wählen Sie Ihr individuelles Anwendungsgebiet: Mobilität, Gebäude- und Energietechnik, Industrie 4.0 oder Kreislaufwirtschaft. Und neu ab dem Wintersemester 2020/21 stehen auch noch die Anwendungsgebiete "Autonome Systeme" und "Innovative Geschäftsmodelle & IT-Management" zur Verfügung. Im Verlauf des Studiums rücken die Grundlagenfächer Mathematik und Informatik zunehmend in den Hintergrund, Sie vertiefen die Anwendungsgebiete, welche unter anderem über die Projekte immer stärker im Fokus stehen. 

Neben der theoretischen Wissensvermittlung übernehmen Sie schon im Basissemester eine Rolle in einem der praxisorientierten Digitalisierungsprojekte, welche eng mit den Vorlesungsinhalten verzahnt sind und den Austausch mit Studierenden höherer Semester fördern. In den Projekten sollen die Studierendenteams gemeinschaftlich Aufgaben aus den Anwendungsgebieten mit Digitalisierungstechnologien lösen. Hierbei werden die Teams interdisziplinär und auch semesterübergreifend zusammengestellt. Dadurch können Sie die Lehrinhalte des Semesters in einem Projektkontext vertiefen. So kann beispielsweise ein Student des zweiten Semesters einfache Programmieraufgaben in einem solchen Team übernehmen. Eine Studentin des fünften Semesters kann die Projektleitung innehaben und so die Inhalte des Projektmanagements vertiefen.

Wie können Sie sich bewerben?

Der Bachelor Digital Technologies an der TU Clausthal und der Ostfalia ist nicht mehr zulassungsbeschränkt. Die Bewerbung auf einen der Studienplätze erfolgt direkt über das Bewerbungsportal der Ostfalia.

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Ihre Studienberatung

Haben Sie noch weitere Fragen?

Studieninteressierte der Ostfalia:
Zentrale Studienberatung
Telefon: +49 (0) 5331 939 15200
zsb@ostfalia.de
Am Exer 45
38302 Wolfenbüttel

Studieninteressierte der TU Clausthal:
Dipl.-Ing. Karin Balthaus
Telefon: +49 (0) 5323 72-3671
studienberatung@tu-clausthal.de
Adolph-Roemer-Straße 2A
38678 Clausthal-Zellerfeld

TU Clausthal und Ostfalia Hochschule

Die Kooperation der Hochschulen

Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Technische Universität Clausthal verbindet eine langjährige Partnerschaft in Forschung und Lehre.

Vor diesem Hintergrund wurde im Juni 2018 diese Zusammenarbeit im Bereich Forschung, Lehre und Weiterbildung in einem Kooperationsvertrag zwischen beiden Hochschulen verstetigt. Hierin ist neben Austausch und Anerkennung von Lehrveranstaltungen auch der Auf- und Ausbau gemeinsamer kooperativer Forschungs- und Promotionsprogramme ein klar formuliertes Ziel. Als erster gemeinsam zu entwickelnder Bereich wurde hier die Digitalisierung ins Visier genommen.

Als erste Umsetzungsmaßnahmen der gemeinsamen strategischen Ausrichtung wurde ein kooperatives Promotionskolleg im Bereich der Digitalisierung (Mensch-Maschine-Teams im Anwendungsgebiet der Kreislaufwirtschaft) beantragt. Parallel zu dieser Aktivität wird nun auch ein gemeinsames Lehrangebot im Bereich der Digitalisierung etabliert werden. Der hochschulübergreifende Bachelorstudiengang Digital Technologies ist hier ein erster konsequenter Schritt.

Der Studiengang wird gemeinsam von der TU Clausthal und der Ostfalia angeboten. Beide Hochschulen bringen ihre jeweiligen Kernkompetenzen aus der Informatik und den Anwendungsgebieten ein. Daher erhalten Sie mit erfolgreichem Abschluss ein gemeinsames Zeugnis der Ostfalia und der TU Clausthal.

Mobilität ist unsere Stärke

Die Studienorte

Um Ihnen alle Vorteile der beiden Hochschulen zum Beispiel für Labore, verschiedene Co-Working Spaces, die Infrastruktur und direkten Kontakt zu den Projektpartnern bieten zu können, wechseln Sie tageweise den Studienort. Sie wählen schon bei der Bewerbung Ihren favorisierten Studienort aus und werden dann Präsenztage an der TU Clausthal in Clausthal-Zellerfeld und Goslar sowie an der Ostfalia in Wolfenbüttel oder Salzgitter haben.

Lehrveranstaltungen und Projekte im Wintersemester:

  • an der Ostfalia: Montags und Mittwochs
  • an der TU Clausthal: Dienstags und Donnerstags
  • Selbststudium: Freitags

Lehrveranstaltungen und Projekte im Sommersemester:

  • an der Ostfalia: Mittwochs und Freitags
  • an der TU Clausthal: Dienstags und Donnerstags
  • je nach Anwendungsgebiet: Montags

Ein Mobilitätspaket der Hochschulen unterstützt die Studierenden dabei die Lehrveranstaltungen an den jeweils bestausgestatteten Einrichtungen der TU Clausthal und der Ostfalia zu erreichen.