Die Lernziele des Masterstudiums

Die Hauptziele des Masterstudiengangs DIGITAL TECHNOLOGIES sind, neben der Befähigung der Studierenden zu gesellschaftlichem Engagement, die Befähigung zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten, hohe Anwendungskompetenz und deren weiterführende Berufsqualifizierung. Deshalb verbreitert und vertieft das Masterstudium die grundlegenden interdisziplinären, fachlichen und methodischen Kompetenzen der Informatik und ausgewählter Anwendungsgebiete und befähigt die Studierenden über die Ziele eines Bachelorstudiums hinaus zu analytischer und wissenschaftlich fundierter kritischer Arbeitsweise.

Gerade durch die interdisziplinären und anwendungsnahen Projekte erfahren die Studierenden, in welchen Bereichen und in welchem Umfang Digitalisierung Einzug in die Gesellschaft halten kann. Dabei werden auch ethische Aspekte der technischen Möglichkeiten betrachtet. Zudem erleben die Studierenden durch die studiengangs- und semesterübergreifenden Projekte sowie die agile Arbeitskultur unterschiedliche Rollen und Verantwortungen wahrzunehmen. Diese Kompetenzen befähigen sie, gesellschaftlich und demokratisch verantwortungsvoll zu agieren.

Die Absolvent*innen sollen die während des Studiums erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten im beruflichen Umfeld sicher zur Problemlösung einsetzen können. Die dafür neben Abstraktionsvermögen und Analysekompetenz benötigten überfachlichen Kompetenzen werden ebenfalls während des Studiums vermittelt.

Kompetenzen

Die Absolvent*innen sollen als Digitalisierungsspezialist*innen kreativ und kritisch handeln und auf neue berufliche und technologische Herausforderungen reagieren können. Im Fokus des Studiengangs steht die Fähigkeit, interdisziplinäre Zusammenhänge und gesellschaftliche Auswirkungen erkennen und im eigenen Handeln verantwortlich berücksichtigen zu können.

Das Masterstudium qualifiziert für eigenverantwortliche, anspruchsvolle und innovative Tätigkeiten auf dem Gebiet der Digitalisierung. Es soll die Selbstständigkeit, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit der Studierenden fördern. Die Absolvent*innen sollen in der Lage sein, in leitenden Tätigkeiten Verantwortung für die Erfüllung von beruflichen Aufgaben und für andere zu übernehmen.

Folgende KOMPETENZEN werden dabei adressiert:

  • Technische Rahmenbedingungen beurteilen und konzipieren
  • Wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen anwendungsbezogen erkennen und kritisch beurteilen
  • Politische und soziale Rahmenbedingungen erkennen und beurteilen
  • Rationale und ethisch begründbare Entscheidungen treffen und kritisch denken
  • Über interdisziplinäre Inhalte und Probleme mit Fachkollegen kommunizieren und Entscheidungen logisch und überzeugend artikulieren
  • Interdisziplinär und auf unterschiedlichen Ebenen zusammenarbeiten und in Führungsverantwortung wahrnehmen
  • Interdisziplinär und auf unterschiedlichen Ebenen zusammenarbeiten und in Führungsverantwortung wahrnehmen

 

 

Fertigkeiten

Der Masterstudiengang DIGITAL TECHNOLOGIES zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Projektarbeit aus und soll den Absolvent*innen interdisziplinäres Denken und Handeln vermitteln. Mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden sollen die Absolvent*innen in der Lage sein, die unterschiedlichen Herausforderungen an der Schnittstelle zwischen der Informatik und einem Anwendungsgebiet ermitteln und ableiten zu können, sowie innovative Lösungsansätze zu modellieren und umzusetzen.

Dazu sollen den Absolvent*innen die folgenden FERTIGKEITEN in dem Studiengang vermittelt werden:

  • Interdisziplinäre wissenschaftliche, technische bzw. wirtschaftliche Problem- und Fragestellungen eigenständig abstrahieren und modellieren
  • Entwurfs- und Implementierungsmethoden für Systeme und Prozesse durchdringen, auswählen, anwenden und analysieren
  • Interdisziplinäre Ideen und Konzepte zur Lösung wissenschaftlicher, technischer bzw. wirtschaftlicher Problem- und Fragestellungen eigenständig entwickeln
  • Relevante Sekundär- und Primärdaten strukturieren, Fachinformationsquellen beurteilen und eigenständige Veröffentlichungen ausarbeiten
  • Existierende Prozesse und Systeme erkunden, vergleichen und bewerten und weiterentwickeln

 

Kenntnisse

Die Absolvent*innen des Masterstudiengangs sind durch die Lehrinhalte und den praxisnahen Bezug der Lehre in der Lage, sich schnell in das Arbeits- und Aufgabenfeld eines Betriebes zu integrieren. Durch tiefes Wissen über ausgewählte Bereiche der Informatik sowie breites Wissen über wesentliche ingenieurwissenschaftliche Felder sollen die Absolvent*innen dazu befähigt werden, aktiv an Projekten und betrieblichen Aufgaben teilzuhaben. Darüber hinaus werden weitere notwendige Kenntnisse während des Studiums vermittelt...

Vermittelte Kenntnisse im Bereich INFORMATIK:

  • Methodisches Wissen zur Problemanalyse, -design und -realisierung und Kenntnisse über den aktuellen Stand der Forschung in ausgewählten Bereichen der Mathematik und Informatik
  • Methodisches Wissen zur Problemanalyse, -design und -realisierung und Kenntnisse über den aktuellen Stand der Forschung in wesentlichen ingenieur-wissenschaftlichen Bereichen
  • Methodisches Wissen zur Problemanalyse, -design und -realisierung und Kenntnisse über den aktuellen Stand der Forschung in wesentlichen Bereichen des Softwareengineerings
  • Basis- und vertiefendes Fachwissen über wesentliche wirtschafts- und rechtswissen-schaftliche Felder sowie zu Führung, Kommunikation und Koordination
  • Methodisches Wissen zur Problemanalyse, -design und -realisierung im Bereich der Empirie und wissenschaftlicher Arbeitsweise

Vermittelte Kenntnisse im Anwendungsgebiet AUTONOME SYSTEME:

  • Methodisches Wissen zur Problemanalyse, Lösungsfindung und zum aktuellen Stand der Forschung in ausgewählten Bereichen der Funksensorik, der Funktechnik und der Funknetzwerke
  • Methodisches Wissen und vertiefte Kenntnisse in den Bereichen funktionale Sicherheit für elektronische/programmierbare Systeme, technische Zuverlässigkeit und Test/Absicherung von Software
  • Basis- und vertiefendes Fachwissen im Bereich autonomer Systeme im Verkehr
  • Vertiefendes Fachwissen in den für autonome Systeme relevanten Umgebungstechnologien
  • Methodisches Wissen und vertiefte Kenntnisse in den für autonome Systeme (insbesondere autonomer Systeme im Verkehr) relevanten Kerntechnologien

Vermittelte Kenntnisse im Anwendungsgebiet CIRCULAR ECONOMY UND UMWELTTECHNIK:

  • Methodisches Wissen zur Problemanalyse, Lösungsfindung und -umsetzung sowie den aktuellen Stand der Forschung in ausgewählten Bereichen der Circular Economy, Umwelttechnik sowie Planung und Logistik
  • Gestaltende, methodische und analytische Kenntnisse in Bezug auf informationsgesteuerte Entsorgungssysteme sowie auf die Planung, Lenkung und das Prognostizieren von Stoff-/Materialströmen sowohl im unternehmensinternen Kontext als auch auf regionaler Ebene
  • Basis- und vertiefendes Fachwissen im Bereich der Circular Economy, des Recyclings sowie der Grundoperationen zur Abfallaufbereitung
  • Abläufe und rechtliche Rahmenbedingungen in der Gebäudeplanung
  • Methodische Kenntnisse zur Anwendung und Weiterentwicklung von mathematischen Simulationsmodellen

Vermittelte Kenntnisse im Anwendungsgebiet DIGITALE TRANSFORMATION:

  • Theoretisches und methodisches Wissen im Bereich Innovations-, Finanz- und Risikomanagement sowie für die Entwicklung von Geschäftsmodellen
  • Komponenten und Erfolgsfaktoren der Digitalen Transformation kennen, analysieren und bewerten
  • Problemlösungs- und Anwendungskompetenz im Bereich der digitalen Transformation und der verschiedenen Managementbereiche
  • Gestaltende, reflektierende und methodische Kenntnisse in Koordination, Kommunikation, Methodik und Führung
  • Analyse und kritische Auseinandersetzung mit empirischen und wissenschaftlichen Ergebnissen

Vermittelte Kenntnisse im Anwendungsgebiet ENERGIE:

  • Eigenschaften verschiedener Energieerzeugungsanlagen und typischer -abnehmer erklären und bewerten sowie Energiekonzepte für verschiedene Anwendungsfälle entwickeln
  • Berechnungs- und Simulationswerkzeuge zur Modellierung und Simulierung von Energiesystemen anwenden
  • Zusammenspiel von Energieangebot,-erzeugung und -bedarf sowie Funktionalität von Speicherung und Regelung im Systemzusammenhang erkennen und bewerten
  • systematische Zusammenhänge der Elektrizitätswirtschaft erkennen und bewerten
  • beliebiges Energiesystem analysieren, verstehen und bewerten

Vermittelte Kenntnisse im Anwendungsgebiet INDUSTRIE 4.0:

  • Methodisches Wissen zum Design und zur Anwendung komplexer Systeme mit Interprozesskommunikation
  • Methodisches Wissen zu Entwicklungsmethoden und deren Auswahl sowie zu typischen Software-Frameworks für die Umsetzung von konkreten Aufgabenstellungen.
  • Methodisches Wissen zur Produktentstehung und zum Produktdatenmanagement
  • Methodisches Wissen zu Fertigungsverfahren und deren Anwendung
  • Anwendungen der Methoden künstlicher Intelligenz

Vermittelte Kenntnisse im Anwendungsgebiet MOBILITÄT:

  • Die Studierenden verfügen über Kenntnisse der Besonderheiten von Verkehrssystemen und Verkehrsarten sowie Antrieben vor dem Hintergrund zukünftiger Ansprüche und Herausforderungen.
  • Die Studierenden verfügen über Kenntnisse zum Bedarf an neuen Geschäftsmodellen im Bereich von Mobilitätslösungen.  Sie sind in der Lage strategische Positionen von Unternehmen zu bestimmen und Geschäftsstrategien herzuleiten.
  • Die Studierenden verfügen über Kenntnisse zur Nachhaltigkeit der Mobilität unter verschiedenen Gesichtspunkten sowie zu Einflüssen und Auswirkungen neuer Technologien.
  • Die Studierenden sind in der Lage, intermodale Verkehrsangebote zu planen und zu gestalten.
  • Die Studierenden sind in der Lage die Grundlagen der Mobilität sowie den Wandel und die Bedeutung von Mobilitätsdienstleistungen zu erläutern und anhand von mobilitätsbezogenen Fallstudien die wesentlichen Methoden und Techniken anzuwenden.