Technik lebendig machen

Informatik

Keine andere Disziplin entwickelt sich so rasant und bringt so viele Innovationen in Bezug auf den Alltag hervor wie die Informatik. Informatiker*innen sind Allrounder, welche die Zukunft gestalten. Ihre Einsatzgebiete sind z.B. die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt- sowie die Medizintechnik, öffentliche Verwaltungen und viele mehr.

Informatiker*innen planen und programmieren Softwaresysteme, um neue und bessere Algorithmen zu entwickeln, welche die komplexe Welt der Informationen beherrschbar machen, Prozesse zuverlässig steuern, Firmen global vernetzen oder die Mensch-Computer-Interaktion weiter voranbringen.

Informatik im Bachelorstudium

Im Bachelorstudiengang DIGITAL TECHNOLOGIES vermitteln wir die grundlegenden fachlichen und methodischen Kenntnisse der Informatik und Mathematik. Diese sind Voraussetzung für eine spätere Verbreiterung, Vertiefung und Spezialisierung im anschließenden Masterstudiengang DIGITAL TECHNOLOGIES oder den Einstieg in der Arbeitswelt. Zu Beginn des Studiums liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf den Grundlagen der Softwareentwicklung.

Neben diesen Grundlagen der Softwareentwicklung erlangst du im Bachelorstudiengang DIGITAL TECHNOLOGIES vertiefendes Wissen zu speziellen Themen der Informatik.

Wichtig ist, neben der Fähigkeit Software für die Digitalisierung zu entwickeln, ebenso der reflektierte Umgang mit den Chancen und Risiken der Technologien.

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Studienfachberatung Informatik

TU Clausthal

Prof. Dr. Andreas Rausch
digitec@tu-clausthal.de

Ostfalia Hochschule

Prof. Dr.-Ing. Reinhard Gerndt
digitec@ostfalia.de

 

 

Mathematik

Ohne Mathematik kommt die Informatik nicht aus. Die Mathematik ist unerlässlich, damit sich Roboter bewegen, Maschinen lernen können und künstliche Intelligenz riesige Datenmengen analysieren und Vorhersagen treffen kann. Ebenso steckt hinter der Routenberechnung von Navigationssystemen oder der Bearbeitung von Grafiken am Computer jede Menge Mathematik. Das Wissen darüber, wie man mathematische Modelle, Statistiken oder Graphen nutzt ist Inhalt der folgenden Lehrveranstaltungen:

  • Mathematische Grundlagen der Informatik I und II
  • Stochastik und Statistik
  • Grundlagen der Optimierung

Informatik im Masterstudium

Ein wesentliches Element der thematischen Ausrichtung des Studienprogramms DIGITAL TECHNOLOGIES ist die Ausbau und die Stärkung der Schnittstelle zwischen Anwendung und Informatik. Für die Digitalisierung nachhaltiger industrieller Prozesse und Dienste sind in den obigen Anwendungsgebieten insbesondere die folgenden Informatikbereiche von besonderer Bedeutung.

Aus diesen Informatik-Disziplinen kannst du wählen:

  • Cooperative Human-Machine Interaction
  • Engineering Methods and Dependability
  • Machine Learning and Big Data
  • Smart Cyber-Physical Systems
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Studienfachberatung Informatik

TU Clausthal

Prof. Dr. Andreas Rausch
digitec@tu-clausthal.de

Ostfalia Hochschule

Prof. Dr.-Ing. Reinhard Gerndt
digitec@ostfalia.de

 

 

Informatik-Disziplin #1

Cooperative Human-Machine Interaction

Durch die Digitalisierung wandelt sich die Arbeitswelt. Dieser Wandel ist besonders geprägt durch die Zunahme autonom agierender Maschinen. Die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine entwickelt sich von der Instruktion eines Werkzeuges zu einer bidirektionalen Interaktion, und der Einsatz von Maschinen entwickelt sich von einer Ko-Existenz hin zur Kooperation und Kollaboration. Dafür sind neuartige Nutzerschnittstellen notwendig, die für eine sichere Kooperation ausgelegt werden. Dabei ist insbesondere die lernende Modellbildung und Prädiktion ein entscheidender Faktor einer solchen intelligenten Nutzungs­schnittstelle für eine intelligente Mensch-Maschine Kooperation.

 

Informatik-Disziplin #2

Engineering Methods and Dependability

Neben diesen technologischen Aspekten der Digitalisierung sind insbesondere auch Engineering Methoden zentral, um einerseits das Innovationspotential der Digitalisierung in den Anwendungsgebieten umsetzen zu können und andererseits dabei verlässliche Systeme von hoher Qualität zu entwickeln. Das umfasst Software- bzw. System-Entwicklungsmodelle, unter Berücksichtigung von interdisziplinären und agilen Entwicklungsmethoden. Dabei müssen im Rahmen eines Dependability Engineerings Ansätze etabliert werden, um die Anforderungen an Safety, Security und Privacy während des gesamten Lebenszyklus zu gewährleisten.

 

Informatik-Disziplin #3

Machine Learning and Big Data

Machine Learning und Big Data sind zentrale Konzepte der Künstlichen Intelligenz, deren Potential von der Europäischen Kommission mit Innovationen wie der Elektrizität oder der Dampfmaschine verglichen wird: Statt für eine Anwendung einen Algorithmus zu programmieren, wird dieser automatisch auf Basis von Daten durch Training gelernt. Mittels Machine Learning wird die intelligente Verarbeitung von Sensordaten, insbesondere Audio- und Video-Datenströmen, möglich und damit die Basis für die Realisierung komplexer autonomer Systeme, bspw. in der Robotik und beim autonomen Fahren geschaffen. Herausforderungen sind dabei die mangelnde Transparenz dieser Verfahren, die oft als reine Black-Box Modelle fungieren und Risiken im Bereich Safety, Security und Privacy bergen.

Informatik-Disziplin #4

Smart Cyber-Physical Systems

Cyber-Physical Systems (CPS) beschreibt dabei die Vernetzung der physikalischen Welt der Maschinen, Anlagen und Geräte mit der virtuellen Welt des Internets. Dadurch sind CPS nicht länger unter sich vernetzte, aber abgeschottete Steuerungen, sondern über das Internet werden sie zu offenen vernetzten Systemverbünden, die in vielfältiger Weise mit anderen Systemen interagieren. Dabei kann es sich beispielsweise um Sensoren in Flotten autonomer Fahrzeuge oder um ferngesteuerte Roboter in der Telemedizin handeln. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist zurzeit die Einführung des Mobilfunkstandards 5G.